Tobias Schlosser: Willst du wissen, wie weit ich geschwommen bin, heute oder was? Mach mal deine Kamera ein bisschen hรถher, die schneidet den Kopf ab. Ja, so ist gut. So ist gut, wunderbar!
Normann Stadler: Klasse! Hast Du was gemacht heute morgen?
Tobias Schlosser: Ja immer! Ich bin, ich bin Vorbild, wobei? Du kennst ja die Argumentation. Wir nehmen das jetzt schon auf, weil das ist cool. Du kennst ja die Argumentation, ich bin mehr so der Abendtrainierer.
Normann Stadler: Okay. Und dann hat man halt abends, da kommt was dazwischen, und dann ja ... eigentlich bin ich auch mehr der Abend- , aber als Sportler war es halt der Early Bird.
Tobias Schlosser: Ich wollte gerade sagen, was, was favorisierst du mehr? Bist du auch jemand, der sagt, was weg ist, ist weg? Also was ich Vormittag - Mittag - Nachmittag erledigen kann, da habe ich von der Leistungskurve, vom Biorhythmus. Ist ja da die hรถchste Aktivitรคtsphase, oder sagst du, ich bin dann eher so der Abendtrainierer?
Normann Stadler: Also, jetzt bin ich gerne abends unterwegs, wenn ich nicht mehr im Leistungssport bin. Aber klar, wir mussten natรผrlich, der Start war auch um 6.40 Uhr morgens., Du musst auch dann dementsprechend trainieren, dass du auch dann zu der Zeit, zu der Uhrzeit dann fit bist.
Aber klar, wenn du halt drei Sportarten hast, die du im Tag unterbringen musst, musstest du frรผher anfangen. Frรผh war meistens dann, wenn ich in Kalifornien war, schon um sechs Uhr ungefรคhr, und dann ist der erste Schwung weg, dann gehst du Frรผhstรผcken und dann kommen natรผrlich noch zwei andere Sportarten. Aber jeder ist anders.
Tobias Schlosser: So und damit damit sind wir im Prinzip auch schon bei der offiziellen Erรถffnung vom heutigen REKRU-Tier-Erfolgstalk mit "The One and Only" Normann Stadler. Der eine oder andere fragt sich jetzt, was reden die Typen da? Ja, wir haben heute hier eine absolute Legende im sportlichen Bereich Ich weiร, der Normann mag das gar nicht so gern hรถren, weil bodenstรคndig und eher ruhig.
Aber du hast zweimal den Haiwaii-Ironman gewonnen und bist Triathlet und hast ja mehr oder weniger Unglaubliches geleistet. Also, herzlich willkommen heute im REKRU-Tier-Erfolgstalk Normann.
Normann Stadler: Danke dir fรผr die Einladung.
Tobias Schlosser: Jetzt sind wir hier natรผrlich jetzt hier ein Kanal, wo es tendenziell um Network-Marketing geht. Also wir kommen da nachher noch dazu. "Normann Stadler meets Network-Marketing" oder "Goes Network-Marketing"! Aber vielleicht mal fรผr alle nichtsportlichen Zuhรถrer unter uns. Was ist ein Tiathlon? Mal ganz kurz die Eckdaten, und was hat es mit diesem Hawaii-Triathlon auf sich? Weil das ist ja dann noch mal was besonderes, oder?
Normann Stadler: Triathlon ist einfach eine Kombination aus den drei gesรผndesten Sportarten, die jeder kennen und kรถnnen sollte: Schwimmen, Radfahren, Laufen und genau in dieser Reihenfolge. Es gibt von der Volksdistanz von 200 Meter schwimmen, 20 km radfahren und 5 km laufen bis hin zum Ironman - von jung bis alt kann das jeder machen. Wir haben in Haiwaii ein Starter mit 80 Jahren, die jรผngsten sind 18 Jahre und jeder muss ich bei qualifizieren und Hawaii ist fรผr uns das Mekka im Sport, also unser Wimbelton, unsere Tour De France ... ist Hawaii.
Jeder der Triathlon hรถrt, sagt automatisch Ironam, obwohl Ironman ist nur eine Brand. Ironman ist eine "Billion-Dollar-Brand" wird von einer Equity-Firma mittlerweile gehalten und war seinerszeit eine Idee von einem Augenarzt in den USA, der seine Marke - Triathlon hatte er sie genannt - Iron Man und das ist mittlerweile einer der bekanntesten und wertvollsten Marken da drauรen. Jeder sagt Triathlon, normalerweise heiรt, ich mach einen "Lang-Triathlon" - aber nein, ich bin ein Ironman!
Tobias Schlosser: Also, das ist im Prinzip das Synonym geworden, wie "Tempo" fรผr Taschentรผcher.
Normann Stadler: Es gibt Tausende Triathlons auf der Welt, aber alle mรถchten einen Ironman finishen. Du durchlรคufst die "Finish-Line" and you're an Ironman!
Tobias Schlosser: Also mal ganz kurz, zรคhlen wir ganz kurz noch auf ... Laufen, wie weit?
Normann Stadler: Also, wir fangen an mit Schwimmen: 3,8 Kilometer offenes Gewรคsser, dann fahren wir 180 Kilometer Fahrrad ohne Windschatten. Sprich: Du darfst nicht hinter dem anderen her fahren, du musst zehn Meter Abstand halten, also du bist immer im Wind, eigentlich. Und dann noch ein Marathon von 42,195 Kilometer.
Tobias Schlosser: Und jeder, der jetzt zuhรถrt, darf mal ganz kurz in sich reinfรผhlen. Wie sagt man so schรถn? Wie weit wรผrde ich in jeder einzelnen Disziplin kommen? Frage Nummer eins, Frage Nummer zwei, wรคre ich danach noch imstande, die zweite Disziplin anzutreten, und wie weit wรผrde ich dort kommen? Und frage Nummer drei, wรผrde ich das wollen? So, und da sind wir jetzt bei einem ganz, ganz spannenden Thema.
Wir wollen ja auch so ein bisschen die Brรผcke schlagen zum Business. Also, jetzt muss ich dich mal was fragen, warum gibt man sich das ein, und warum hast du dir das eingegeben? Ich meine, du bist heute auch im reiferen Alter, so wie ich schon hast du irgendwann im Sandkasten gesessen und hast gesagt, ich will meinen einen Ironman finishen oder wie ging das so bei dir los?
Normann Stadler: Der Sandkasten war es nicht mehr, aber ich war ziemlich jung. Ich bin mit elf Jahren heimlich einen Marathon gegangen, gewandert, gelaufen bei uns im Dorf. Am Volkswandertage bin ich aus dem Haus geschlichen - mein Vater hat mich dann erwischt nach der Hรคlfte, hat gefragt "geht e Dir gut"? "Super Papa, geiler Tag" und bin dann weiter. Und dann haben wir einen Verein gegrรผndet. Ich war Grรผndungsmitglied mit noch einer Schulkollegin aus der Leichtatletik/ Mehrkampf.
So eine Grundausbildung, die du eigentlich haben solltest als Sportler wie in der Leichtathletik, und dann kam Radfahren dazu. Mit 13 Jahren habe ich dann gesagt, ich mรถchte Hawaii gewinnen, vor dem Fernseher sitzend bei meinem Papa zwischen den Beinen und da haben wir angefangen. Und ich war schon immer irgendwie getrieben. Ich wollte also, man sagt immer so "intrinsic motivated", also intrinsisch. Ich wollte immer irgendwo der beste sein und habe da eine Chance gesehen aus einem kleinenDorf von 800 Einwohnern in Wertheim am Main, der nรถrdlichste Teil Badens, dass ich da rauskomme รผber den Sport... in die weite Welt.
Und das habe ich dann auch geschafft und hab dann halt dann trainiert und trainiert und trainiert. Mit 15 ersten Triathlon gemacht auf der olympischen Distanz, also Kurzdistanz, und war gleich deutscher Meister, und dann war ich sozusagen das Nagra der Jugend, und dann war ich in der weiten Welt.
Tobias Schlosser: Weiรt du ... weiรt du, warum ich da so nachfrage? Ich versuche ja immer, auch fรผr unsere Follower zu identifizieren, wo kommt Motivation her? Weiรt du, ich bin ja gerade, das hab ich dir auch gesagt, in der Phase, meiner Tochter gewisse Dinge anzubieten, um herauszufinden, was ihr denn gefรคllt oder wo sie Stรคrken hat oder wo sie sich spรคter irgendwann mal ein Stรผck weit verwirklichen kann.
Da sind wir jetzt auch schon beim, ich sag jetzt mal schnell, irgendwie so beim vierten Thema die Klassiker, Klavier, Tennis, Hockey und letzten Endes ist das aber immer so ein bisschen von den Eltern, also von uns getriggert, genauso wie Network Marketing. Da kommen wir nachher noch dazu - bei vielen Networkern, die sich insbesondere wegen der Produkte jetzt in der Company anschlieรen, wo es dann heiรt: Mensch, refinanzieren oder macht da was draus oder ein zweites Standbein oder ein beruflicher Plan B, das sind dann meistens so die Impulse von den Uplines.
Mach doch, tu doch! Also ich hรถre raus, das ganze Ding war nicht der Wunsch deines Vaters. Es gab keinen Onkel, der zu dir gesagt hat: Normann, Lauf! Schwimm" und fahrFahrrad! Sondern du wolltest das selber als Kind schon.
Normann Stadler: Triathlon kannte damals - wir reden hier von '86, ich bin jetzt 50 Jahre alt - 1986 kannte das keine Sau, wirklich. Und dann musst Du auf die Idee kommen - in einem fussball-lastigen Dorf auf einmal Ausdauersport zu machen.
Wir wurden wirklich angefeindet, die Fuรballer haben alles bekommen, Trikots gewaschen und die hingefahren zu den Fuรballspielen und so weiter und wir haben eigentlich nur so die Leichtathleten, die kosten ja nur quasi. Wir wurden dann erfolgreich, und dann waren sie auch relativ schnell still. Aber mein Vater hat mir nur die Mรถglichkeit, ich meine die ganze Familie, die haben dann alle auch drunter gelitten, weil ich war der Fokus in der Familie.
Tobias Schlosser: Aber war das nicht? Ich sag mal, ist es fรผr ein Kind nicht scheiรe? Also du warst ja Kind, warst aber der Underdog. Ich kenne es ja selber. Also, du sagst, bei dir haben alle Fuรball gespielt, und du fรคngst auf einmal an, den Marathon zu gehen, und alle sagen, komm noch zum Fuรballspielen am Sonntag!
Normann Stadler: Aber nee, aber ich war auch Fuรballer. Aber da war das Problem, dass ich fit war und wollte gewinnen und die anderen haben nichts gebracht und da haben wir verloren. Das gibt's doch gar nicht! Ich bin doch fit und ich will doch gewinnen, und wir haben immer verloren und immer verloren Und dann irgendwann reicht's mir. Dann bin ich zum Tischtennis, ich war im Schรผtzenverein, ich habe 360 Ringe von 400 geschossen, also ich war in allem relativ gut aber nie so richtig dabei.
Ich wusste schon immer, ich fahr gern Fahrrad von Ort zu Ort. Dann waren diese Bilder von Hawaii im Fernsehen mit den Triathleten. Das waren so Muskelpakete und braun gebrannt an schรถnen Orten, wo ich mir gar nicht trรคumen konnte, dass ich da, dass ich da hinkomme. Mein erster Flug war mit 15 Jahre dann spรคter wo ich in den Urlaub geflogen bin oder zum Trainingslager. Aber mein Umfeld hat mir nur die Rahmenbedingungen gegeben, dass ich das ausleben konnte, und man musste mich bremsen als Kind. Also natรผrlich war es dann spรคter in der Pubertรคt, die Jungs haben Mofa-Fรผhrerschein gemacht, Mobil-Fรผhrerschein, die waren einen Saufen, die waren weg bei uns auf dem Dorf "Beats-Abend" und so weiter.
Bei mir war das nicht der Fall, weil ich hab halt am nรคchsten Tag meistens Training gehabt am Wochenende oder Wettkรคmpfe, aber dafรผr haben die ganze Welt gesehen im nachhinein, und ich mรถchte nicht missen, aber es war auf jeden Fall, ein harter Weg auch mit dem Vater als Trainer, das war natรผrlich nicht immer Sonnenschein, der dann so eine schรผtzende Hand drรผber gehalten hat, also die mich fรผr nicht abgehalten hat. Aber er hat immer gesagt, ja, du weiรt ja, wir mรผssen dann fit sein, und du musst da dahin ... war alles cool. Aber natรผrlich hatten die meisten anderen ihre Jugend oder Kindheit, ja.
Tobias Schlosser: Ja, wobei du natรผrlich heute weiรt oder auch nachvollziehen kannst, warum er das damals gesagt hat, weil er einfach Recht hatte und wusste wie der Hase lรคuft. Er hatte recht. Punkt. Das ist immer so. Die, die Erkenntnisse kommen immer erst irgendwie mit fortschreitendem Alter, nennt man Altersweisheit, glaube ich.
Normann Stadler: Du weiรt ja, ich habe auch zwei Kinder, und ich muss auch mal ja, Papa, ich weiร, und dann sage ich - Du ... ist alles gut. Ich mรถchte das nur gesagt haben, und du wirst mit deinen Kinder spรคter genau mal so reden und sagen, pass auf oder macht das so und so. Aber das ist halt so alsKind, es ist einfacher. Man hรถrt gerne hin und hรถrt dann wieder weg.
Tobias Schlosser: Ja, sag mal, wรผrdest du dich dann, wenn man sagt: Okay, du hattest schon als Kind, du wolltest raus aus dieser ... sagen wir mal, ist ja auch wieder Network Marketing... Also ich versuche immer, die Parallele, ich sehe sie sofort. Das eigentliche Produkt im Network Marketing sind ja nicht die Produkte, sage ich immer, sondern es ist letzten Endes unternehmerische Freiheit.
Mit der kann zwar auch nicht jeder umgehen, du erinnerst dich an meinen Vortrag "Nicht aus dem Hamsterrad aussteigen ist gut und schรถn", und der eine oder andere ist dann halt auch immer noch einen Hamster. Muss man auch in der Lage sein, mit Freiheit umzugehen? Warst du dann schon immer visionรคr? Wรผrdest du dich als Visionรคr, schon als Teenager bezeichnen?
Normann Stadler: Ja, ich hatte natรผrlich eine Mission und und auch hatte dann auch eine Mission hinten dranhรคngen, natรผrlich im Leistungssport. Da kann so viel passieren. Du musst gesund bleiben, dein Umfeld muss stimmen, du lebst dann auch eine Weile von deinem Talent, und dann irgendwann dieses Talent halt auch mal vorbei. Dann merkst du, es musste auch da richtig dafรผr arbeiten, um dranzubleiben.
Visionรคr, also ja, war ich, ich habe mich gesehen, ich habe das auch dann visualisiert, zum Beispiel, wie ich laufe in Hawaii und wie ich gewinne, wie es aussehen kรถnnte. Aber war ein brutal, langer Weg, und wir haben natรผrlich auch den, also meine Generation hat den Triathoon in Deutschland auf das nรคchste Leben gehoben.
Tobias Schlosser:: Du hast gewonnen, 2006 ...
Normann Stadler: ... 2004, 2006, 2000 war ich zum Beispiel dritter. Ich war vorher schon Weltmeister auf einer anderen Distanz. Genau, aber natรผrlich zรคhlt in Haiwaii nur sder Sieg. Das ist halt so - the winne takes it all.
Tobias Schlosser: Hm, es zรคhlt nur der Sieg.... !
Normann Stadler: Ich hab zweimal gewonnen, aber ich war halt elf mal da, und รผber die anderen elfmal spricht kein Mensch, und da habe ich genauso hart trainiert, alles dafรผr geopfert, viele Fehler gemacht oder einfach nicht. Wir haben drei Wettkรคmpfe im Jahr, die zรคhlen oder zwei maximal, und du musst auf den Tag fit sein. Du bist kein Wechselspieler, also, der ausgewechselt wird, ein Fuรballer, der 40 Mรถglichkeiten hat im Jahr, sondern wir haben zwei Stรผck jetzt im Oktober. Jetzt ist grad' bei den Frauen. Die mรผssen am 14. Oktober fit sein und nicht am 13. und nicht am 15.
Tobias Schlosser: Also, ich, ich hรถre da schon auch raus, dass du - ja, geht ja gar nicht anders - du bist ein Leistungsmensch und wenn ich jetzt mal sage Network, Network Marketing. Da werde ich immer noch ein bisschen schrรคg angeguckt, wenn ich heute von Leistungssystem spreche. Also viele sagen, Mensch, ich bin dabei, weil es so schรถn ist, und jeder kann machen, was er will, wann er will, wo er will, mit wem er will, und jeder geht in seiner Gangart, und jeder geht in seiner Geschwindigkeit und so.
Aber ich mรถchte hier die Gelegenheit einfach auch mal nutzen Network-Marketing ist tatsรคchlich auch System fรผr Leute, die die Leistung liegen, fรผr Leute, die in Performance gehen, und fรผr Leute, die gewinnen wollen. Weil letzten Endes glaube ich, ist die Spitze im Karriereplan so ein bisschen der Ironman auf Hawaii. Wenn man das rockt, das schaffen zwar nicht viele. aber ...
Normann Stadler: Ja, aber da gibt es schon einen kleinen Unterschied. Weil im Network Marketing hast du auch oder es ist gut, wenn du ein gutes Team um dich rum hast. Im Triathlon bist Du ist immer noch ein bisschen Einzelsportler. Im Network Marking hast du natรผrlich eine Riesenchance, dass dir dein Sponsor zum Beispiel oder die Leute, die um nicht rum sind, dich auch groร werden sehen wollen, weil da profitieren alle davon, und es ist natรผrlich, wenn dann auch noch was mitbringt diesen Leistungsgedanken, den ich ja noch habe.
Ich habe zum Beispiel das erste groรe Triathlon-Team gegrรผndet 2007, ich habe acht junge Athleten reingeholt aus verschiedenen Nationen. Damals war eine kleine Investmentbank der Sponsor. Und die wollten nur mich. Nein, habe ich gesagt, nein, lass uns ein Team grรผnden, dass junge Leute groร werden und dann haben die von mir gelernt. Ich habe die versucht, auf die richtige Bahn zu bringen, ein Vorbild zu sein. Die wollten mich alle schlagen, das waren meine Gegner. Aber ich habe mir die besten Leute ins Team geholt, die mich fordern, und wir haben uns gegenseitig befruchtet, und es hat funktioniert und seitdem gibt's รผberall Trathlon-Teams.
Also wir haben es lauter professionelle Teams, weil wir halt auch im Network, wir arbeiten zusammen das ganze Jahr, und dann gibt es natรผrlich die Wettkรคmpfe und da ist jeder er selbst, dann muss er rennen, dann muss er Leistung bringen, muss Results bringen, und genau das ist eigentlich ganz viele Parallelen von Hochleistungssport oder Sport allgemein ins Business, und deswegen liebe ich das so.
Tobias Schlosser: Lass uns nochmal kurz auf zwei, drei Minuten ... ich mag ein bisschen was von dieser Hawaii-Atmosphรคre abhaben. Wie muss man sich das vorstellen? Also, ich weiร nicht, ob die Zuhรถrer das Thema Adrenalin kennen. Ich weiร, was ich immer zu meiner Masterclass sage? Wir haben ja immer das Thema Komfortzone und das ist ja auch so ein รผberstrapazierter Begriff.
Wachstum finden immer nur auรerhalb der Komfortzone statt und so. Und ich sage mittlerweile, wenn du immer so tust, wie du tust, und so dahinwaberst oder dahin seierst, da passiert doch nicht! Ich sage immer, es darf auch mal wieder ein bisschen schweiรeln, ja? Mal jemanden anzurufen, mal jemanden einzuladen, jemanden zu kontaktieren, den wir nicht kennen, was auch immer. Also, wie muss man sich diese Atmosphรคre bei bei diesem Ironman vorstellen? Ist das ein Haifischbecken? Ist das ein Hexenkessel? Was geht da ab, und wie gestaltet sich dann so ein Race? Gibt es da eine Kurzversion?
Normann Stadler: Also erst mal mรผssen sich alle, die dort sind, sich qualifizieren รผber einen Ironman - Punkte sammeln. Das sind nicht irgendwelche Leute, die sich mal kurz anmelden, sondern es sind die Besten der Besten in allen Altersklassen von 18 Jahren bis 80 Jรคhrige. Die haben einen Cutoff, der ist nach dem Schwimmen. Glaube so zweieinhalb Stunden, dann musst du raus sein oder du bist weg.
Gerade fรผr die รคlteren Menschen und die meisten kommen nicht vom Schwimmen. Fรผr viele Schwimmen so eine Angstdisziplin. 3,8 Kilometer durchkraulen oder Brustschwimmen. Also man muss sich vorstellen, eine 50 Meterbahn und deshalb auf 3,8 Kilometer ist das ganz schรถn lange, offenes Gewรคsser, manchmal mit langen Wellen. Wir haben den Vorteil in Hawaii - du wirst getragen durch das Salzwasser. Es ist ein warmes Wasser, aber die haben auch Vorgaben, und dann sind halt, kommst du nach Hawaii und denkst, du bist super fit, und dann siehst du den Konkurrenten, und das hieร dann nur noch: Adern, dehnen, austrainiert, alles so. Ahh - ich habe heute nicht so gut trainiert ...
Tobias Schlosser: Also kommt ja auch kommt ja auch der "Quatschi", der da sagt, ach, du scheiรe wie seh ich denn aus!
Normann Stadler: Genau du siehst wie die bei den anderen Rennen aussahen. Du weiรt genau, wie die jetzt drauf sind vom Kรถrperfettanteil. Du hast da natรผrlich auch, das ist eine kleine Community. Du hรถrst dann in den Social Media, wie wer wo trainiert hat und was fรผr Leistungen die gebracht haben Und dann ist Kona so Klein-Big-Island. also du siehst dich automatisch, so ein kleines Kaff. So wie die Lachse einmal nach Alaska strรถmen, so strรถmen wir nach Kona und machen da unseren Sport in.
Die finden das dort gar nicht gut, dass wir da in Badehose rumeiern, und dieses Hang-loose einmal fรผr zwei Wochen Flรถten geht. Natรผrlich sind alle 100 Prozent topfit, und dann ist halt derjenige, der halt an dem Tag die beste Tagesform hat, rockt das Ding. Und ich wusste, 2004, 2006, ich bin morgens auf dem Balkon - habe immer das gleiche Hotel gehabt: Guck auf, die Startlinie war so ein Kilometer entfernt und ich habe gewusst, wenn nichts passiert, gewinne ich heute. Ich war soklar in der Birne und auch vom Kรถrper.
Da war kein Fragezeichen mit ich hab ne Trainingseinheit nicht richtig gemacht oder ich war krank, verletzt. Wobei, 2004 habe ich was gehabt. Aber das ist einfach eine brutale Stimmung. Du weiรt genau, heute zรคhlts und du hast ein Jahr fรผr das trainiert oder 20 Jahre trainiert, um vielleicht heute zu gewinnen.
Tobias Schlosser: Ja, auch hier wieder die Parallele. Es hรคtte sich ja auch in dir der Zweifler melden kรถnnen. Wo kam jetzt der Impuls her? Wobei, das kann man, glaube ich, nicht erklรคren. Das Gefรผhl kriegst du einfach und du weiรt nicht woher.
Normann Stadler: Hab ja 9x gezweifelt. Ich habe 9x nicht funktioniert, immer noch, ich war Vierter, ich war Dritter, aber mein Ziel war mit 13 Jahren, ich gewinne und ich wollte endlich gewinnen. Einmal dieses Ding rocken, dann bist du in den Bรผchern, du hast dieses Bild, wenn du einlรคuft - das ist immer da und auch sowas wie zurรผckzahlen an meine Familie, mein Umfeld, die ja wirklich, die haben ja wirklich alles nach mir ausgerichtet.
Mein Vater, fรผnf Kinder, zwei aus erster Ehe, war meister in der Fabrik, das ganze Geld ging in mich, ins Material, Reisen und so weiter. Und dann machst du natรผrlich den Wettkampf, und an der Starlinie, wenn sie jemanden sich neben dir stellt und sticht, da gibt kein Blut. So sind wir, so sind wir voll unter Strom, dann weiรt du innerhalb von einer Minute, macht einen Kanonenschlag, und dann geht's los.
Und dann schwimmen halt damals noch alle auf einmal 2000 Menschen los, und jetzt mittlerweile, weil es auch zu gefรคhrlich ist, auch dann in Waves, also die Profi Mรคnner, Profis Frauen und dann die Altersklassen kommen dann hinterher in Abstรคnden, aber es kann man gar nicht beschreiben. Und dann, wenn die, wenn die Kanone knallt, du schwimmst los, suchst dir ein Bein, da darfst du Windschatten schwimmen, also Wasserschaden schwimmen, das spart an Kraft, wirst mitgezogen, und dann bist du den ganzen Tag auf dich alleine gestellt und dann lรคuft es eigentlich auch.
Dann ist es eigentlich so wie so ein automatischer Ablauf, den wir Tausende Male und 100.000 Kilometer trainiert haben.
Tobias Schlosser: Im Network-Marketing nennt man das dann Momentum, wenn sich der Kreislauf, der Stoffwechsel, Atmung, Bewegung, wenn sich das alles miteinander harmonisiert, aber dauert auch ein bisschen. Also wie oft hast du den Anlauf genommen, um den Ironman zu gewinnen?
Normann Stadler: Nicht viel. Ich war 99 das erste mal auf Hawaii, da war ich 15, dann war ich 2002 da, dann ein paar Ausrutscher bis 2004 und dann 2004 gewonnen. Ich bin glรผcklich, ich bin privilegiert, ich habe viel dafรผr getanbin aber einer der wenigen, der gewonnen hat.
Und da drauรen gibt es Tausende von Profi-Athleten auf der Welt seitdem, und die haben es nicht geschafft, die haben genauso viel trainiert, und die waren dann auch vielleicht mal Dritter, Vierter , Fรผnfter in Hawaii. Aber es ist halt, jeder, kennt halt den Wimbelton-Sieger oder Tour de France-Sieger und auch den Hawaii-Sieger.
Tobias Schlosser: Das ist jetzt zwar so ein bisschen ein Team-Switch, aber ich hatte da auch ein Gesprรคch mit Deinem Buddy beziehungsweise Denem Sponsoren dem Andi Kรผffner, das war mir auch gar nicht bewusst, der Andi Kรผffner ist ja auch Triathlet, und so habt ihr euch ja irgendwie auch gefunden. Und dann hast du auch gesagt, und jetzt vielleicht auch so die, die Brรผcke nochmal zum Network Marketing.
Ich meine, dein Vater hat alle Ressourcen rein gehauen, um dir das zu ermรถglichen: Geld, Zeit, Emotion. Also, man gibt ja dann auch als Elternteil ein Stรผck weit von seinem Leben auf. Weil, wenn man dich jetzt fรถrdert, kann man in der Zeit nichts anderes machen. Nicht angeln gehen, im Wirtshaus sitzen, Pilze sammeln oder irgendwas. Aber das Entscheidende ist mittlerweile ja auch, die finanzielle Komponente ist ja massiv. Also vielleicht hรถrt uns auch der eine oder andere zu, der sagt: Mensch, ich bin Triathlet, wรผrde aber gern mal in Hawaii mitmachen. Die Quali wรผrde ich ja schaffen, aber es mangelt an der Kohle.
Du hast mir gesagt, das ist mir fast mal was aus dem Gesicht gefallen, das ist ja auch eine Materialschlacht. Du hast gesagt, der Durchschnittsverdiener, der dort startet, zwischen 100- und 120.000 US-Dollar, oder also als Normalo, kommst du fast gar nicht mehr hin, oder oder kannst du das gar nicht leisten?
Normann Stadler: Ja, du brauchst dann lokale Sponsoren oder du oder du hast einen super Job. Aber wenn du da hingehst und sagst, deiner Frau zum Beispiel umkehrte deinem Mann, ich gehe nur alleine, du bleibst heute daheim, dann sagt er auch, ich glaub es geht los, du offers deine ganze Zeit fรผr deinen Sport, und wir kommen da alle mit, und dann wird es teuer. Ja, aber ja, und wenn man da auf das Network kommen, das ist ja auch ein Thema, nicht nur fรผr Triathleten oder fรผr fรผr alle anderen Sportler oder auch hรคtte fรผr mich ein Thema sein soll.en Du planst halt nicht nebenbei, du planst eigentlich kein Plan B, ist ja schรถn. Ich habe auch meinen Plan verfolgt, der hat bei mir sehr gut funktioniert.
Aber im Network Marketing, was wir ja auch gerade machen mit dem Performance-Team, dass wir Sportlern was an die Hand geben, musste sich wรคhrend ihrer Karriere, ihrer sportlichen Karriere was Passives aufbauen, und ich habe damals kein Hebel gehabt, wie Social Media oder Internet oder was auch immer. Heute hat jeder Amateur, Sportler oder auch die Profis reden hier wie Jan Frodeno knapp 600.000 Follower, die anderen 200.000 oder 300.000 Follower.
Jeder Amateur hat mittlerweile 10 bis 20.000 Follower. Das sind alles Leute, die denen folgen, weil sie die Geil finden, und wenn die was machen und sind authentisch und stehen hinten dran, dann gucken die es sich genau an. Und deswegen, wenn du ein geiles Produkt hast und geile Menschen hast, die kombinierst, und dann kann sich jeder nebenbei was aufbauen, weil ich hab damals Hawaii gewonnen, mit Dubai auf der Brust, also Dubai reprรคsentiert, dann hatten die, was wollten wir, und haben dann uns alle Vertrรคge gekรผndigt Ende Oktober und dann die auf der Straรe als Verweise ohne Sponsor, und ich hatte nichts, kein Plan B.
Zum Glรผck kam dann mal die Investmentbank, hatten fรผnf Jahresvertrag gemacht. Aber wenn man da passiv was aufbaut und Kleinvieh macht Mist, das weiรt du, wenn man kann das ganz schnell machen.
Tobias Schlosser: Letzten Endes: Kleinvieh macht Mist, aber wir wollen uns ja natรผrlich auch nicht einschrรคnken. Gedanken, wenn wir heute schon mit einem Ironman-Champion reden. Aber lass mich dazu ein paar Worte sagen. Heute steht auf deiner Brust nicht Dubai, sondern LAVAVITAE - du hast auch schon das Thema Performance-Team angesprochen.
Du bist einer von fรผnf oder sechs Leistungssportlern oder ehemaligen Leistungssportler im LAVAVITAE Performance-Team und wir wollten ja, oder beziehungsweise meine Idee war ja tatsรคchlich auch, so ein bisschen die Fรคhrte zu legen oder die Brรผcke zu schlagen, weil ich hab's sportlich leider nur irgendwo nur so ins unterer Mittelfeld geschafft. Ich konnte nur bisschen von allem. Aber in der Vergangenheit tatsรคchlich viele Leute gesehen, die aus dem ambitionierten Breiten- oder aus dem Leistungssport kommen oder kamen, die sich dort versucht haben, ich sag jetzt einfach mal, ein Jahrzehnt irgendwie was aufzubauen oder Geld zu verdienen als Handballer, Fuรballer, Basketballer Leichathlet, was auch immer, bei denen aber dann eben nicht geklappt hat. Oder, und da wรผrde ich gerne nochmal auf dein einschneidendes Thema zu kommen, wo einfach die Gesundheit dann den Strich durch die Rechnung gemacht hat, weil man ist fokussiert, man sagt, ich will gewinnen, und es gibt nichts anderes. Ich gehe dreimal am Tag trainieren oder zweimal.
Richte mein ganzes Leben darauf aus, das ganze Umfeld und dann ist irgendeine Kacke und der Kelch ist ja auch an dir leider nicht vorbeigegangen. Und so wird die Logik, glaube ich, dann auch irgendwo rund in deinem Werdegang. Warum sitzt du hier heute in dem Interview? Warum bist du im Network Marketing aktiv, und warum spielt Gesundheit eine zentrale Rolle - noch mehr denn je? Also, was ist passiert?
Normann Stadler: Wie gesagt, immer gesund gelebt, immer drauf gehรถrt, wie der Kรถrper funktioniert, und reingehorcht. Ich habe nie mit Insekten trainiert, also ich war immer eigentlich ein vorbildlicher Sportler. 2011 habe ich gemerkt, irgendwas stimmt nicht in einer Trainingseinheit, hatte davor zwei Half-Ironman gemacht, die musste ich beide aufhรถren wegen Defekten, hab mich riesig aufgeregt, bin dann in den Odenwald zum Trainieren, hab dann da gemerkt, da stimmt was nicht. Bin am nรคchsten Tag zum Arzt, da wurde festgestellt, ich habe einen sieben Zentimeter Aneurysma an der Aorta, und meine Aortenklappe war komplett defekt.
Und dann รผberlegst du dir, okay, du bis 38, was kommt jetzt? Dann gehst du online und googelst. Offene Herz-OP und dann siehst du pro & contra. Was gut lรคuft und was auch schlecht laufen kann. Und mein Sohn war 2 Jahre alt und mein Lleiner war sechs Monate im Bauch, und dann darfst du noch mal kurz in Garten fahren, nach Hause und darft sie drรผcken und dich verabschieden, weil Du am nรคchsten Tag aufgeschnitten wirst. Und das hat ganz viel verรคndert bei mir, wie schnell alles vorbei sein kann, wie schnell du auf einmal, wenn du kein Netz hast, auch weg sein kannst und es war brutal einschneidend.
Das Thema Gesundheit war bei mir schon immer ein Riesenthema, und da habe ich gemerkt, du hast alles, du bist zweifacher Weltmeister, du hast erst ein schรถnes Auto, du wohnst schรถn, aber eigentlich das, was du am wichtigsten brauchst, kรถnnte demnรคchst vielleicht weg sein oder du kannst nie mehr sein wie vorher vielleicht. Und es erwischt nicht nur mich, es gibt doch ganz viele andere da drauรen, die es erwischt hat, und deswegen passt das gerade, was ich jetzt mache super. Ich war schon immer ein freier Mensch. Ich habe immer, ich war mein eigener Chef, klar, ich hatte Sponsoren, die haben wir einiges gesagt, was ich zu tun habe.
Ich hatte ein Team, aber ich bin jetzt im Network, weil ich erstens mal mit LAVAVITAE ein geiles Produkt habe, was komplett in die Gesundheit spielt. Ich bleibe gesund oder mach Leute gesund mit dem Produkt und ich kann รผberall auf der Welt arbeiten und das bin ich. Ich mรถchte weiterhin frei sein. Ich mรถchte ... was ich gemerkt habe: Also das Schlimmste war fรผr mich, dass ich vielleicht meine Kinder nicht mehr sehe, wenn im OP was falsch lรคuft ode die mich nicht mehr.
Und das wรคre es gewesen, und der im Bauch hรคtte mich niemals kennengelernt. Und deswegen mรถchte ich was machen, wo ich mir die Zeit einteilen kann, wo ich die Zeit mit meiner Familie verbringen kann. Ich kann auch das Network mal spรคter auf meine Kinder รผbergeben. Also das ist ja auch mรถglich. Ich kann dir was aufbauen fรผr Generationen, und wir sind gerade in einer Company, wo das Produkt kennen nur 3 Prozent auf der Welt. Das ist eigentlich schade, hat aber ein Riesenpotenzial.
Was 97 Prozent haben wir noch nicht erreicht, die nicht mal wissen, was das รผberhaupt ist. Egal wo ich rausgehe, ich kann von รผberall aus arbeiten. Ich nehmen jetzt am Sonntag die die Timetour von Andreas und unser LAVAVITAE und nehme meine Buben mit nach Nรผrnberg und die sind dabei. Und die sind so gerne dabei, weil es geile Menschen sind und wir bauen da gemeinsam was auf.
Meine Kinder nutzen die Produkte, die empfehlt es auch schon weiter, und deswegen bin ich durch, eigentlich durch diesen Einschlag wachgerรผttelt worden. Nach 20 Jahren wirst du auf einmal rausgerissen und muss sich neu erfinden, und ich hatte vorher schon ganz viele Anfragen aus anderen Networks, hat aber nie das Produkt gepasst oder die Menschen dazu. Und jetzt bin ich mit Andreas als mein Sponsor und sehr, sehr guter Freund in der richtigen Company und uns wird man auf jeden Fall kennenlernen.
Tobias Schlosser: Klar, das aus berufenem Munde. Also ich glaube, das wird nicht erst in Zukunft passieren, sondern es ist ja alles brandaktuell, tagesaktuell, auch das, was ich gesehen habe in Villach auf eurer Konvention. Da habe ich ein sehr, sehr gutes Gefรผhl dabei, weil es geht ja letzten Endes auch immer drum - wenn man die Macher kennt, dann weiร man auch so ein bisschen, was kommt oder was da substanziell dahintersteht.
Und entscheidend ist ja auch, ich sag mal, was dich betrifft, ohne da jetzt in Produktdetails reinzugehen. Das ist ja sowieso nicht hier unser Anliegen auf dem Kanal. Aber du reprรคsentierst ja sowieso etwas, wofรผr du schon immer gestanden hast. Am Ende ist es Leistungsfรคhigkeit, und die kann jeder auf seinem Niveau, die kann ein Ironman-Teilnehmer auf seinem Spitzenniveau optimieren, die kann aber selbst der Ungesรผndeste, der zwei Schachteln Zigaretten am Tag raucht, genauso optimieren, wobei er es vielleicht noch viel nรถtiger hat oder hรคtte.
Ja, sag mal ganz kurz noch was also, das ist ja dieses gesundheitliche Thema. Ich will da gar nicht so lange bleiben. Ja, ich bin auch immer ein groรer Freund, an solche Dinge ein Haken zu machen. Trotzdem hรถrt uns ja sicher der eine oder andere zu. Ich weiร ja, viele, ganz, ganz viele Menschen kommen zu 80, 90 Prozent ins Network Marketing aus gesundheitlichen Grรผnden. Auch weil sie schwere Krankheiten, schwere Rรผckschlรคge, was auch immer und das, was du da jetzt hattest, das wรผnscht man niemanden. Aber du bist da durchgegangen, du bist da rausgekommen, was kannst du, kannst du irgendetwas sagen? Was hat dir da geholfen?
Normann Stadler: Ja, das gleiche, was mich als Kind angetrieben hat Ich wollte in dem Moment... die haben gesagt, ja, dann geh' mal in die Rehe , dann kriegst du so Wanderstรถcke, dann wanderst du durch den Park da mit Stรถcken haben gesagt, ihr werdet mich niemals mit Wanderstรถcken sehen. Ich bin Weltmeister! Ich will, ich mรถchte wieder rennen kรถnnen, ich mรถchte wieder aus Fahrrad gehen, ich mรถchte mit meinen Kindern tollen! Ich hat einen groรen Groรschnitt.
Ich hatte sehr lange offene Brust, Herz-OP und ich war ein Wrack. Ich hatte Herzrythmusstรถrungen durchs Sportlerherz. Ich hab zwei Jahre Panikattacken gehabt Vorhofflimmern, Herzrythmus genau eingestellt, dann hoch auf 200, runter auf 30. Es war ein Wahnsinn! Du bist Profi hockst in der Reha, neben Leuten, die Kettenraucher sind oder 150 Kilo wiegen und die sitzen auf dem Ergometer und die fahren mehr Watt als du. Da dachte, ich bin noch mal im Schnitt 300 Watt gefahren, รผber vier Stunden!
Tobias Schlosser: 300 Watt รผber vier Stunden? Da breche ich immer ab, bei meinem Jahres-Gesundheits-Check. Da sag ich, da reicht es!
Normann Stadler: Genau, aber das ist schon sehr gut, fรผr die meisten. Die Leute sollen sich mal 300 Watt einstellen irgendwo und dann mรผssen sich einige oben draufstellen, damit sie die Pedale runter kriegen. Das fahren wir vier Stunden und ich sitze dann in der Reha und fahr 50 Watt und der Typ, der noch nie in seinem Leben Sport gemacht hat fรคhrt das gleiche.
Dann kommt dieser Statler wieder. Ich bin eigentlich Fischlein, also im Sternzeichen, aber auch Schรผtze, und dann kam der Schรผtze wieder und sagt, nee, das geht nicht, ich muss wieder fit werden, ich muss fรผr meine Kinder da sein. Ich mรถchte auch im anderen Bereich wieder erfolgreich werden, und das liegt aber alles nur an dir. Es macht keiner fรผr dich, das ist, du musst ja auch rausgehen und Leute ansprechen mit deinem Produkt, wenn du es nicht machst, dann weiร davon keiner.
Tobias Schlosser: Das ist genau das, was du sagst. Ich hab ja auch viele Leute, die mir, ich sag ja immer, tagesaktuell ihre Probleme mitteilen, also in unserer Coaching-Gruppe, in dieser Masterclass, Leute, die sagt, bei mir funktioniert dies nicht, bei mir funktioniert das nicht, und ich hรถre es mir immer einmal an. Das ist ja nur zu menschlich.
Aber das Entscheidende ist, dass man die Leute dann immer wieder weg kriegt und dann sagt: Okay, die Probleme werden nicht weniger, indem sie du mit anderen teilst. Und am Ende hรถre ich dir heute zu und gerne auch morgen nochmal. Aber am Ende des Tages ist ja immer so, selbst ein guter Freund oder so, der hรถrt sich das ein, zweimal an, was du an Befindlichkeiten hast, aber am Ende musst du das selber regeln. Der Kampf mit sich selbst ist der hรคrteste, aber es wird niemand fรผr dich erledigen, und das hรถre ich jetzt auch bei dir wieder raus.
Normann Stadler: Klar, wie gesagt nochmal: Ich habe Einzelsport gehabt, Individualsport, also ich musste ja - fรผr mich ist keine eingesprungen. Und wenn es nicht lรคuft, dann liefs nicht. In der Mannschaftssportart ist es oft anders. Aber ich erwische mich auch oder habe mich erwischt am Anfang so im Kontakt mit Network, Leute ansprechen, oder kann ich das? Dann guckst du rein und denkst du also, die anderen machen das ja auch, und ich habe natรผrlich einen wahnsinnigen Mentor in dem Bereich.
Mag vielleicht vielleicht derAndreas im Triathlon in dem Bereich ein Mentor sein. Ich gebe ihnen da nicht mal Tipps, sondern ich, ich mache da manchmal so eine Bemerkung, oder ich wรผrde vielleicht mal anders machen. Er hat auch einen tollen Coach. Ich wollte auch nicht sein Coach sein, weil ich bin ein Freund mit Andreas, und das sollten wir immer wieder trennen und deswegen also einfach Sachen weitergeben von Leuten lernen, gerade im Network was zusammen machen.
Ich hab gestern wieder drei oder vier Voices verschickt an potenzielle Interessenten, Partner von meiner Downline und dann und dann holst Du Dir die Macht der dritten Person, das kennst du ja auch, wie das lรคuft, und dann - ich bin auch nicht die eierlegende Wollmichsauwollen. Ich weiร auch nicht alles im Network Marketing, aber ich habe in meinem Team Leute, die wissen das dann, und da hilft man sich zusammen, und es ist so schรถn. Ich komme aus dem Individualsport. Wie gesagt, ich habe ein Team gegrรผndet. Ich weiร, was Team ist, und es ist so schรถn, was wachsen zu sehen und andere Leute groร werden zu sehen.
Tobias Schlosser: Am Ende ist es ja auch so. Ich meine, ich habe gerade das Thema jetzt auch wieder mit jemandem besprochen, dieses von null auf 100. Wie gehe ich von null auf 100? Und dann sage ich ja, das ist ja Blรถdsinn auf deinem Niveau, wo du bist, geh erstmal auf zehn und von zehn auf 20, 20 auf 30. Wenn du 80 bist, kannst du dann mal die 100 anpeilen.
Es ist halt alles ein Prozess, und du bist ja auch den Ironman... Ich ich meine, du bist alleine losgelaufen, aber man hรคtte dich sicher nicht einfach nach Hawaii schicken kรถnnen, und der hรคtte das Ding durchgezogen. Da ist ja ein Prozess dazwischen. Du bist ja da reingewachsen, bist gescheitert, wieder aufgestanden, wieder gekommen, hast dich besser einen Schritt zurรผck, zwei vor- So ist es ja im Network Marketing auch und das ist halt auch interessant bei Leuten, die woanders schon mal richtig gut waren.
Es ist halt neu, und man muss sich halt auch in dieser Branche wieder anders weiterentwickeln. Man muss andere Dinge tun - jetzt fรคhrst du halt keine 180 Kilometer Rad, jetzt machst du halt was fรผrs Team oder hรคltst Vortrรคge oder was auch immer. Und ich glaube, darum geht es auch, und ich glaube, da gibt es ja auch diesen weisen Spruch, wenn du an einem Tisch, wenn du irgendwo der allerbeste bist, es ist Zeit, den Tisch zu wechseln, obwohl du wieder was lernen kannst. Also warum ich das jetzt auch sage?
Ich will dir so ein bisschen eine Lanze brechen, insbesondere auch fรผr den, fรผr die Sportler, die uns zuhรถren. Ich weiร ja, dass da immer ganz, ganz viel Ego im Spiel ist. Ja so dieser Gesichtsverlust! Jetzt, jetzt habe ich meinen Sport, und es gibt nur das, jetzt kann ich doch nicht was anderes machen! Ich kann wirklich jeden auffordern, das mal zu prรผfen. Grundsรคtzlich. Ich habe irgendwann mal den Begriff geprรคgt: betriebswirtschaftliches Anschlusskonzept fรผr nach der sportlichen Karriere.
Fรผr einen normalen Unternehmer kann es ein Existenz-Sicherungskonzept sein. Und ich glaube, dass insbesondere Sportler oder ambitionierte Sportler in diesem System sehr, sehr findig und auch glรผcklich werden kรถnnen, weil sie kรถnnen ihr Naturell ausleben. Die sind diszipliniert, planen, sie haben einen strukturierten Tag, sie sind gewohnt, an sich zu arbeiten, sie streben nach Verbesserung. Das sind ja Skills, jetzt ein normaler, ich sag jetzt mal, aus dem normalen Beruf, vielleicht noch nicht ganz so ausgeprรคgt hat.
Normann Stadler: Ich bin mir auch sicher, dass da drauรen 90 Prozent der Sportler, wenn nicht sogar mehr, mehr รผber das Network Marketing verdienen wรผrden und kรถnnen, als รผber den Sport. Auch da wird ganz viel in die Tasche gelogen, was man verdient, was am Ende da รผbrig bleibt.
Beste Beispiel wieder Andreas Kรผfner. Ich glaube, Andreas ist der bestbezahlteste Triathlet gewesen, also er macht ja noch Trathlpon, aber wir haben immer gelacht und er hat gesagt, Normann das ist auch so. Er verdient mehr als die meisten Profis da drauรen in der Welt รผber Network Marketing und lebt sein Hobby aus. Natรผrlich ist er das, was er im Network ist, das war ich ich im Triathlon - der Beste. Aber gehe mal ein paar Stufen zurรผck. Du kannst รผbers Network, und das sehe ich jetzt auch, kannst du mehr verdienen, also drauรen garantiert. Alle verdienen รผber das Netzwerk kรถnnen sie es gescheit machen, mehr und immer wiederkommen, und es wird nie kleiner als im Sport.
Tobias Schlosser: Glaube ich auch - das Entscheidende ist, glaube ich, dass man also ich weiร jetzt nicht ganz genau, wer wie viel im Sport verdient. Aber und, das mรถchte ich an der Stelle mal sagen: Es ist natรผrlich nur mรถglich, wenn man bereit ist, sagt man mal zumindest 70, 80 Prozent von der Passion, Disziplin und Kontinuitรคt, die man aus seinem Sport gewohnt war, da reinzustecken. 70, 80, 90 Prozent braucht es also dann auch hier im network Marketing, weil ohne Bewegung kein Orgasmus.
Das kennen wir, und ich sage jetzt mal einfach nur, mit seinem Namen irgendwie was zu machen, und sie denken, jetzt laufen mir die Leute alle hinterher, bloร weil ich jetzt irgendwie ..das funktioniert auch nicht. Da bin ich immer so ein bisschen Mahner.
Normann Stadler: Ja, aber ich kann auch parallel aufbauen. Du kannst es ja, wie gesagt, ich habe ja erst den Kurz-Triathlon angefangen, dann Mittel-Trathlon. Du musst immer ein Fundament erst mal bauen und dann darauf wieder neu aufbauen. Und das gleiche ist, du musst ja nicht von jetzt auf heute der Top-Networker werden. Aber du hast einfach in deinem Umfeld, dass so viele Menschen die dir zuhรถren, die dir vertrauen.
Du bist glaubwรผrdig. Ich habe immer nur Produkte vertreten, wo ich dahinter stand, und da drauรen gibt es Hunderte von denen, und wenn die Kleinen anfangen, einfach, natรผrlich ist dein Fokus als Sportler erst mal Sportler, und das habe ich auch damals die Scheuklappen aufgehabt. Nein, das mach jetzt nicht Network Marketing, da war ich noch voll im Saft. Hรคtte ich damals gewusst, was draus werden kรถnnte, hรคtte ich damals gewusst was aus Apple werden kรถnnte oder Amazon oder Uber oder was auch immer, hรคtte ich da rein investiert, und heute hat man das Wissen. Man sieht, das ist ein brutal wachsendes Business Network-Marketing auf der ganzen Welt. Und es ist die Zukunft auch, und dann kann man schon mal probieren.
Und wenn man dann noch Leute hat, wie mich oder Andreas oder ganz andere noch, wie haben unsere Performace-Team mit Hilde Gerg, Harald Czenry, ehemaliger Nationalspieler, Fuรball, Scout vom 1. FC Kรถln, ehemalige Tennisspielerin. Also wir haben ja ganz viele Top Sportler, die รผbers Produkt kamen, die kamen nicht รผbers Business, erstmal รผber das Produkt, Produkt ist geil und dann geht es ins Business mit dem, was wir mitbringen.
Tobias Schlosser: Also, ich glaube, ein hoher, groรer, wichtiger Faktor ist einfach das Thema Identifikation, natรผrlich mit dem Produkt, mit der Company. Weil das ist fรผr alle gรผltig, und natรผrlich, am Ende werden tatsรคchlich auch, ich nenne sie jetzt einfach mal Geschรคfte, wobei es jetzt keine Geschรคftsbeziehung ist, sondern eher ein Beziehungsgesetz wird von Menschen gemacht. Und wenn man sich da identifizieren kann und sage: Okay, dort zehn Leute, die ticken so ein bisschen wie ich, da gibt es รberschneidungspunkte, da gibt's Schnittstellen.
Also du hast ja selber schon gesagt, hier drin, ich fahre auch ab und zu mal Rad miteinander oder schwimmt vielleicht mal eine Runde miteinander. Wenn man das noch miteinander kombinieren kann, dann ist das natรผrlich noch schรถner, oder noch noch angehemner.
Normann Stadler: Deswegen suche ich mir auch die Leute, mit denen ich gerne arbeite, und suche mir dir auch genau raus, und und das muss auch passen, wenn du im Daily-Business bist. Und also ich gesagt, ich, ich bin jetzt nicht der, der alles weiร, und auch im Sport nicht, wie ich vorhin erzรคhlt habe, ich habe mir immer die besten Leute reingeholt, die mich jeden Tag gefordert haben.
Wenn du der beste am Tisch bist, dann musst ihr neues Umfeld suchen, und du wirst irgendwann mal auch trรคge und denkst, du weiรt alles und kannst alles, und dann kriegst du mal wieder eine vor den Bug und dann rรผttelt du dich wieder wach, und dann fรคngst du neu an oder tust was รคndern in deiner Arbeit.
Tobias Schlosser: Normann, ich kรถnnte dir noch stundenlang zuhรถren. Vielleicht machen wir irgendwann mal noch eine Fortsetzung, wo wir noch ein bisschen ambitionierter und performanzmรครig reden, fรผr die, die es dann richtig ernst meinen im Triathlon oder im Business. Das entscheiden wir noch, das werden wir noch sehen. Lieber Norman, vielen vielen Dank fรผr die ganzen Insides aus dem Thema Sport, aus dem Thema Network Marketing.
War ja auch eine / deine beeindruckende Lebensgeschichte, ja insbesondere auch die Sieger als Sportler. Was mich jetzt noch interessieren wรผrde, auch fรผr unsere Community, hast du vielleicht den letzten Satz, ein paar schlaue Gedanken, ein paar Worte, mit der oder mit denen wir heute das Interview hier schlieรen kรถnnen?
Normann Stadler: Ja, ob die schlau sind weiร ich nicht, aber auf jeden Fall, du kannst Network machen und Network machen oder Triathlon machen und Triathlon machen Ich hรคtte auch nur dahin dรผmpeln kรถnnen, das Minimum machen kรถnnen im Triathlon. Da wรคre ich aber auch nicht da, wo ich hingekommen bin, hรคtte nichtzweimal Hawaii gewonnen, sondern ich habe alles in eine Schรผssel gehauen und habe gesagt, ich gehe "All-In".
Und das habe ich gemacht im Triathlon, und man darf nicht erwarten, wenn man nichts investiert, nicht die Extrameile geht, nicht, alles probiert, dass Erfolg automatisch kommt, und am Ende, was du rein gibts, ist unterm Strich dann, dass was zurรผckkommt.
Tobias Schlosser: Klasse, sehe ich harrgenau so. Kann ich absolut unterstreichen, und mit Sicherheit haben wir den einen oder anderen heute erreicht, der aufgrund dieses Interviews All-In geht. Vielleicht haben wir auch den einen oder anderen oder die ein oder andere erreicht, die noch nicht All-In geht, die das Geschรคftsmodell Network Marketing fรผr sich prรผfen. Vielleicht auch den einen oder anderen Sportlern, der sagt, hey, "why not"? Ich bin mittlerweile auch auch keine Ahnung, 30, 35, 38, 40 oder รคlter.
Es gibt also auch ein Leben nach der sportlichen Karriere und die Kompetenzen oder die Erfahrung aus dem Sportbereich mit dieser Branche zu verknรผpfen. Warum nicht?
Also in diesem Sinne sage ich ganz, ganz groรes Dankeschรถn, dass du dir heute die Zeit genommen hast, dass wir diesen Talk gemacht haben Fรผr all' diejengen, denen unser Talk gefallen hat.: Bitte lasst uns ein Like da, kommentiert gerne, wenn ihr Fragen an den Normann habt, unten einfach in die Kommentare rein genommen. Er antwortet euch gerne. Falls das noch nicht passiert ist. Ja unbedingt den Kanal abonnieren: REKRU-Tier und und ist ein Link fรผr mehr Erfolg und Tipps im Network Marketing, unsere 99 digitalen Sponsortipps. In diesem Sinne, alle best Sport frei, und vielen dank, Normann Stadler!
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